• Endlich reisefertig, und wohin jetzt? Und mit welchem Verkehrsmittel? Ich könnte einfach in die Postkartenkiste greifen und ein Reiseziel auslosen.

    Vielleicht nach Finnland, wo es nachts nicht dunkel wird?

    Dann rüber nach Russland, um das Dendarium von Sotschi zu bestaunen. Wieso beschriften die Russen eigentlich ihre Briefmarken auf Deutsch?

    Ohne Worte

     

     

     

    Ohne Worte

      

     Andererseits möchte man ja die Garantie auf Sonne haben, da wäre Bella Italia keine schlechte Alternative, zumal es den Vatikan gleich inklusive gibt.

    Ohne Worte

     

    Ohne Worte

        

     

     

        

     

     Oder doch lieber gleich über den Atlantik?

    Ohne Worte

     

     

    Ohne Worte

     

     
       

    Ohne WorteEs ginge natürlich auch ganz exotisch, wo ich doch jetzt viele Freunde in China und Taiwan habe. Darunter auch Winslet.
    Es läuft irgendwie alles auf eine Kreuzfahrt mit der Titanic hinaus.Ohne Worte

     

     

     


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  • Sylvester Bocholt im Glück: Es knallt und brennt und raucht. Seit Tagen böllern die Kinder jeden Nachmittag, heute gabe es abends eine gewisse Steigerung, aber um Mitternacht ging es dann richtig los, Falludscha-Feeling. Fotos kann man auch kaum machen, weil die Luft voller Rauch hängt, bis 1.30 wird immer noch geknallt, die Vorräte  müssen weg. Am 1. Januar ist die Nachbarschaftsgang der Zehnjährigen wieder bei der Arbeit. Während ihre Eltern den Rausch ausschlafen, zünden sie ihre ebenerdigen Knaller, die eindrucksvolle Rauchwolken und schwefeligen Gestank hinterlassen. Falludscha kommt nicht zur Ruhe.
    Während die Kinder die letzten Feuerwerksbestände vernichten, Stollen und Glühwein bis zum nächsten September aus den Supermärkten verschwinden und die ersten guten Vorsätze über Bord geworfen werden, sehen manche schon wieder nach vorn und halten sich nicht mehr mit Wünschen zum neuen Jahr auf. Was kommt als nächstes ins Sortiment? Genau, Karneval! Und heute bekam ich schon die ersten Grüße zum Carnaval de Québec, wahrscheinlich der erste Karneval des Jahres, 27. Januar bis 12. Februar. Mit Québec ist übrigens die Stadt gemeint, nicht die Provinz, und dort ist es im Winter ganz besonders schön, allerdings auch ein bisschen schwierig begehbar wegen der Schneemassen und der Hanglage. Ansonsten kann man, sobald man sich vom Jetlag erholt hat, direkt am 16. Februar im Rheinland weiterfeiern. Und während dort an Aschmittwoch alles vorbei ist, zieht sich der Karneval von Nizza noch bis zum 4. März.

    Sylvesterfeuer  

    Sylvesterfeuer

    Sylvesterfeuer Sylvesterfeuer
    Sylvesterfeuer Sylvesterfeuer

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    Wahlpflichtfach Französisch an der Abendrealschule, für einige mehr Pflicht als Wahl, weil Informatik mangels Masse eingestellt wurde und jetzt alle Französisch machen müssen. Weihnacht im wilden WestenTrotzdem ist die Klasse sympathisch und gutwillig, wenn auch manchmal ein bisschen hyperaktiv. Heute war ich aber ganz begeistert, denn zwei von den Frauen hatten für alle Adventskalender aufgehängt (rot für die Frauen und blau für die Männer) und den Lehrertisch mit einem Gesteck geschmückt. Im Lehrerzimmer in Bocholt dagegen steht nichts, in Borken hat unsere kreative Sekretärin alles hübsch dekoriert.


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  • Das ist mal eine ganz neue alte Variante.


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  • AdventskalenderHeute war ein echter Glückstag. Zum einen kam der bestellte Klempner, zwar zwei Stunden später als vereinbart, aber man feut sich doch, wenn er dann da ist und sogar sein ganzes Material bei sich hat. Zum anderen konnte ich einen Schornsteinfeger anfassen. Nein, kein peinlichliches Zupfen am schwarzen Anzug, er gab mir einfach die Hand, als er kam, um meinen Gas-Durchlauferhitzer zu überprüfen, den der Klempner kurz vorher gewartet hatte. Wenn mir auch sonst keine glücklichen Ereignisse widerfahren sollten, so kann ich zumindest absolut sicher sein, nicht beim Duschen zu ersticken. Das haben beide nachgemessen und anhand aller möglichen Lüftungsquellen überprüft.

    AdventskalenderDem Schornsteinfeger verdanke ich auch noch eine nette Anekdote. Wir sprachen nämlich über die Zündflamme, die bei mir zum Glück seit Jahren kontinuierlich brennt. Sonst wäre ich ziemlich aufgeschmissen. Er meinte, üblerweise ginge sie immer beim Duschen aus und man stände unter kaltem Wasser. Zufällig habe ich bei Max Goldt etwas über Warm- und Kaltduscher gelesen und antwortete, dass man sich anscheinend ans Kaltduschen gewöhnen könnte. Darauf erinnerte er sich an ein Ehepaar, beide über 80, bei denen er ein Gerät überprüfte, allerdings wussten sie nicht richtig, wie man es erhitzt, da sie seit Jahrzehnten kalt duschen. Er wollte wissen, warum sie sich dann ein riesiges Heißwasserreservoir zulegen. Darauf der Mann: "Wenn wir mal alt sind, brauchen wir das vielleicht."

    Zur Erbauung noch ein Zitat von Max Goldt aus bereits erwähnter Osterlektüre: "Ein anderes Wort, das mir in letzter Zeit auffiel, ist der Warmduscher. Insbesondere in Veröffentlichungen aus Süddeutschland ist er mir entgegengetreten, und zwar als Schmähwort gegen irgendwie weiche, überpflegte, konturschwache Männer mit zu rosigem Teint oder aber allgemein gegen uneigenwillige, wenig risikobereite Gestalten. Es ist eine der armseligsten und weltfremdesten Beleidigungsvokabeln, die mir je untergekommen sind. Unter einer Voraussetzung könnte ich verstehen, wie man dem Reiz erliegen kann, einen anderen des warmen Duschens zu bezichtigen, und die wäre, daß es eine große und weiter anwachsende Anzahl von Menschen gäbe, die sich kalt abzuduschen pflegen. Dies ist aber nicht der Fall. Ich weiß das, weil ich mir in einem jener Brachialsommer der frühen neunziger Jahre das Kaltduschen angewöhnt habe und es nun seit einigen Jahren betreibe. Da es mir sehr gut tut, erzähle ich gern davon und empfehle es anderen, aber immer höre ich: "Was? Das machst du? Das könnte ich nie!" Als Kaltduscher werde ich geradezu um meinen Mut beneidet, was lächerlich ist, weil man sich rasch daran gewöhnt."
    (Max Goldt: Mind-boggling“ – Evening Post, Zürich 1998, S.105f unter "Ein gutes und ein schlechtes neues Wort für Männer". Das andere Wort ist übrigens Nerd. Welches ist nun schlecht?)


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  • Falls ihr es noch nicht bemerkt habt, mein alter Blog hat den giftigen Apfel erbrochen und sich frisch und rosig wie Schneewittchen aus seinem gläsernen Sarg erhoben.

    Ich kann tatsächlich auch wieder an älteren Artikeln arbeiten, das monatelange Laden dieser obskuren Seite der BNF ist beendet. Angekommen ist übrigens nichts.


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  • KrokusAdventskalenderEs flattert wieder, ich lasse die Klausuren im Stich und geh draußen spielen.

     


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