• De mortui nihil nisi bene

    Über die Toten soll man nur Gutes sagen. Oder gar nichts. Alles klar. Aber es geht auch zuviel des Guten.

    Helmut Kohl ist am Freitag gestorben. Mit 87 Jahren, da hatten natürlich alle ihre Nachrufe schon fertig geschrieben. Angela Merkl meldete sich aus Rom, den schwarzen Blazer hat sie wahrscheinlich immer dabei. Die europäischen Politiker waren auch ganz fix mit Trauerbekundungen, nur Donald Trump hatte ziemliche Verspätung, wahrscheinlich wusste er von nichts und wusste dann nicht, wer das überhaupt war. Jetzt soll Kohl einen europäischen Staatsakt bekommen und seine Leiche mit dem Schiff über den Rhein zum Dom nach Speyer gebracht werden. Grüße an die Nibelungen. Mal sehen, ob die Familie es dann doch eine Nummer kleiner möchte. Und Merkel schreibt sicher gerade Details in ihr Testament, ich glaube nicht, dass sie sich solch einen Totenkult wünscht. Ach ja, nun wird es auch massig Helmut-Kohl-Straßen und -Plätze geben. Könnte man das wohl auf Oggersheim beschränken?
    Kurfürstliches Oggersheim

     

    Fidel Castro, der im letzten Jahr gestorben ist, hatte sich übrigens verbeten, Straßen und Plätze in Cuba nach ihm zu benennen.


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  • Commentaires

    1
    Mercredi 21 Juin à 15:59

    Welche Familie soll das sein? Maike? die hat alle anderen doch incl. Fahrer weggebissen... oder meinst du, har, har, "die" Familie, deren Namen wir im einzelnen nie erfahren durften...

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