• Legasthenische Lieferwagen

    Lesestoff am Klever RingIch habe es sicher schon erwähnt, dass ich zwanghaft alles lese, was mir in die Augen sticht. Das macht es auf der Autobahn manchmal anstrengend, weil ich alle Lastwagenaufschriften vor mir lese. Und manchmal möchte ich aussteigen und mit einer roten Sprühdose eingreifen. So bei diesem Lieferwagen, der gestern in Kleve an der Ampel vor mir stand.

    1. Das Deppenapostroph muss weg.

    2. Sätze beendet man mit einem Punkt. Ja, es sind Sätze, richtigerweise geht es danach mit einem Großbuchstaben weiter.

    3. Großbuchstaben bei Personalpronomen sind dagegen sehr mit Vorsicht zu genießen und nur zum Zwecke der Respektbekundung zu benutzen. Das Pronomen "er" wird eigentlich nur groß geschrieben, wenn mit "Er" der HErr gemeint ist.

    Warum tut man seinem Kind das an?Ich bezweifele allerdings, ob tatsächlich Jehova mit seinem Namen dafür steht, dass Papas Tore sich kinderleicht öffnen. Oder ist mit Papa doch der himmlische Vater gemeint, der dafür sorgt, dass die Himmelstore sich kinderleicht öffnen? Lasst die Kindlein zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich. Ist dieser Klever Lieferwagen also eigentlich ein Träger göttlicher Botschaften? Aber welcher? Dass Gott all seine Kinder liebt, selbst dieses Baby auf dem Lieferwagen?


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  • Commentaires

    1
    Mercredi 8 Mai à 19:28

    Das Kind hat schon einen selbstbewussten Geischtsausdruck! Er wird es seinem Vater nicht leicht machen ;-) und schon bald über Tische und Bänke gehen! Und bestimmt heißt er auch nicht Archie, Dieu merci!!

    2
    Mercredi 8 Mai à 20:26

    Hm. Hmhm. Na gut. Es ist ein Baby, das wird schon noch.

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