• St. QuirinusDenkmalGestern Sturm, heute Regen, das triste Wetter bleibt uns erhalten. Zumindest ist es nicht kalt, aber das kommt noch, all meinen Tulpen und Narzissen zum Trotz, die sich schon  weit aus der Erde schieben.

    Heilige FamilieAuf der Suche nach einer Ruine, die ich immer noch nicht gefunden habe, bin ich letztlich in Millingen gelandet. Nicht Millingen am Rhein in den Niederlanden, das nicht weit von Kleve liegt, sondern Millingen, Ortsteil von Rees. Tristesse pur, aber es gibt einen Bahnhof, eine denkmalgeschützte Kirche und eine schöne zukünftige Ruine, nämlich den Gasthof zur Post. Eine Post gibt es nicht wirklich, nur so eine Wie geht's dir, altes Haus?Postfiliale in einem Laden. Ich bin dann mal in die St. Quirinus-Kirche gegangen, weil sie ein Denkmal aus dem 15. Jahrhundert ist, weil ich mit Quirinus immer den Quirinusplatz in Bonn verbinde, wo meine Straßenbahnen ihre Wendeschleife machten, und weil ich eine Krippe sehen wollte. In meinem Dorf kamen die hl. Könige immer erst am 6. Januar in die Krippe, und so scheint es auch in Millingen zu sein. Schöne Kirche, nette Krippe, aber ein bisschen strange, weil Maria und Jesus so blond sind.

    Über Jesus und wie er aussah gibt es ja durchaus unterschiedliche Theorien, manche untersuchen das Turiner Leichentuch, andere passen ihn einfach ihrer Kultur und ihrem Geschmack an. Ich persönlich kann damit leben, seine Gesichtszüge und Klamotten nicht zu kennen, bin aber sicher, dass er wie ein Mensch aus dem Nahen Osten aussah, der er ja war, also schwarze Haare, braune Augen, vermutlich Bart. Dass man früher naiv mit der Darstellung umgegangen ist, finde ich verständlich, aber heute ist es doch eher dümmlich bis zuweilen rassistisch. Man will halt nicht, dass die heilige Familie aussieht wie eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien.
    Jesus Christ, SuperstarIch bekomme manchmal Freundschaftsanfragen auf Facebook, die ich niemandem zuordnen kann, die nehme ich auch nicht an, aber ich sehe mir schon das Profil an. So habe ich eine Anfrage bekommen von einer offensichtlich religiösen und rechten Dame aus den USA, die auf ihrer Seite dieses Bild von Jesus postet, verbunden mit diversen Aufforderungen: Don't worry, pray. Like and share if you agree. Agree womit?

    (Die Aufforderung zum Teilen steht übrigens unter fast jedem Foto auf ihrer Seite, eigene Beiträge schreibt sie auch nicht. Aber warum will sie mich zur Freundin?)


    "Free Daily Devotional: http://pbwu.org/dw

    Less worry and more prayer! Your Heavenly Father has everything under control and His plans are unfolding exactly how He designed them. Take your worries and cares to God....and leave them with Him!!! Can I get an amen???
    "

    Ich hätte in dem Kontext auch Amen groß geschrieben und mich auf ein Fragezeichen beschränkt, was soll der ganze Zweifel, wenn man doch so dicke ist mit dem hübschen Jesus. Und vor allem: Warum wählt man dann Trump?

     


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  • Laon: Blick nach untenEs war eigentlich keine Absicht, aber auf meiner kleinen Reise im Norden Frankreichs haben sich meine Wege doch einige Male überschnitten mit denen, die Victor Hugo im Jahre 1835 wählte, als er u.a. auch Laon, La Fère und Abbeville besuchte, so wie ich. Gare de Laon

     

    Einige Eindrücke seiner Reise konnte ich durchaus nachvollziehen, so zum Beispiel die Bewunderung für die Stadt Laon, in der ihm alles gefiel außer seinem ranzigen Hotel, in dem er schlecht gegessen hatte und dem Wirt ein Gedicht auf der Wand hinterließ. Plat pricipalDas Hotel "La Hure" (nein, nicht was man jetzt denkt, hure heißt Tierkopf, Schweinskopf) hat logischerweise auch nicht den Lauf der Zeit überstanden, an meinem Ibis hatte ich dagegen nichts auszusetzen, obwohl es nicht in der schönen Altstadt liegt. Man konnte dort sogar gut und günstig essen, nicht nur Automatensnacks. Einen anderen Vorteil, den ich genießen konnte, war der Wagen, der mir immer zur Verfügung stand, wogegen Hugo sich in seinen Briefen beschwerte, dass er manchmal nur mit Schwierigkeiten einen bekam. Deshalb konnte ich wie Hugo aufs Geratewohl reisen, ohne jedoch lange Dessert im Relais CharlemagneFußmärsche auf mich zu nehmen: Je voyage fort au hasard, faisant quelquefois de bons bouts de route à pied et trouvant des voitures à grand’peine. (En voyage, tome II (Hugo, éd. 1910)/France et Belgique/A/8)

     

    Wie Hugo gefällt auch mir die Stadt Laon ausnehmend gut:

    Laon by nightJ’ai quitté Laon ce matin, vieille ville avec une cathédrale qui est une autre ville, dedans ; une immense cathédrale qui devait porter six tours et qui en a quatre, quatre tours presque byzantines à jour comme des flèches du seizième siècle. Tout est beau à Laon, les églises, les maisons, les environs, tout, excepté l’horrible auberge de la Hure j’ai couché et sur le mur de laquelle j’ai écrit ce petit adieu :
    à l’aubergiste de la « hure ».

    Vendeur de fricot frelaté.
    Hôtelier chez qui se fricasse
    L’ordure avec la saleté,
    Gargotier chez qui l’on ramasse
    Soupe maigre et vaisselle grasse
    Et tous les poux de la cité.
    Ton auberge comme ta face
    Est hure pour la bonne grâce
    Et grouin pour la propreté !

    Il faut te dire que l’aubergiste est insolent par-dessus le marché. Il vous fait manger du poulet crevé et vous rit au nez, le drôle.

    Me voici maintenant à La Fère et je t’écris en attendant un déjeuner tel quel que je vais partager avec trois faces stupides et campagnardes. Il y a des chasses peintes sur le mur de l’auberge. J’ai remarqué que cela est de mauvais augure. Cela veut dire qu’on n’aura pas d’autre gibier qu’en peinture.

    CathédraleVoici, j’espère, mon Adèle bien-aimée, une longue lettre. Je compte sur de bien longues lettres de toi aussi, sur des descriptions de tout ce qui t’arrive, de tout ce que tu vois, de tout ce que tu fais. La prochaine fois j’écrirai à notre chère petite Poupée. Il faut qu’elle m’écrive en attendant. Serre bien pour moi la main de ton excellent père, qui se sera retrempé dans sa Bretagne, et que j’aime comme tu sais.

    Adieu, mon pauvre ange, on m’appelle pour déjeuner, j’ai à peine le temps de terminer cette lettre. Mille amitiés à nos amis. Dis-leur combien je suis à eux du fond du cœur.

    Et à toi avant tout, mon Adèle.

    V.

    Je pars pour Saint-Quentin j’arriverai ce soir. J’aurai bien de la joie à te revoir, et nos chers petits.Cathédrale de Laon

     

    Nun hatte ich auf der Fahrt nicht nur Victor Hugo an meiner Seite, sondern auch Marcel Proust, denn eine liebe Freundin hatte sich die Suche nach der verlorenen Zeit als Hörbuch angeschafft und mochte Prousts Stil und Inhalte dann doch nicht, weshalb ich diese umfangreiche CD-Sammlung als Dauerleihgabe bekam. Den ersten Teil habe ich schon einmal mit auf die Reise nach Frankreich genommen, nun hatte ich den zweiten Teil der Guermantes dabei und konnte stundenlang in geistreichen Anspielungen auf Kunst, Literatur, Architektur und Gourmandise schwelgen.Nouvelle ville Sogar mein Lokalpatriotismus wurde bedient, da Proust Kleve einige Male erwähnt. Auf Victor Hugo geht er sogar ziemlich ausführlich ein. Sicherlich habe ich nicht so gut gespeist wie der Duc de Guermantes, aber auch nicht so schlecht wie Hugo in Laon. Im Relais Charlemagne in Samoussy, wo unsere Tagung zum 20jährigen Bestehen der Varnhagen Gesellschaft stattfand, aßen wir sogar sehr gut und mit dem Segen des Gault Millaut.


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  • Armer AbelardVor ungefähr vierzig Jahren war ich zum ersten Mal in Laon in der Picardie, damals einfach nur aus Zufall.

     

     

     

    Aber ich mochte die schöne mittelalterliche Oberstadt mit ihrer gothischen Kathedrale.

     

     

     

     

    Seitdem ist Laon so ein bisschen ein Sehnsuchtsort für mich, quasi mein Carcassonne in Reichweite einer Autofahrt. Diesmal war ich nicht allein und hatte sogar eine Führung, bei der ich so ganz nebenbei und wieder mehr zufällig viele enge Gassen entdecken konnte. Leider wurde vor einiger Zeit die POMA, die berühmte Seilbahn zwischen Ober- und Unterstadt, gegen den Protest der Bürger für immer abgestellt, auch der Gemüseaufzug aus früheren Jahrhunderten rostet leise vor sich hin. Dabei finde ich beide viel charmanter als den Transport über die Serpentinenstraßen.


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  • Shakespeare in DublinGut, wenn man für seine Reise eine Hitliste dessen hat, was man unbedingt sehen oder tun will. Meine Nummer 1 war die Bibliothek des Trinity College, Nummer 2 war die Hauptpost, Nummer 3 das Writers' Museum. Die habe ich alle gesehen, beim nächsten Besuch, der ganz sicher kommen wird, übernehme ich dann die Nummer 2 und 3 meiner Reisebegleitung, die ich diesmal leider nicht sehen konnte.

    Dublin gefiel mir auf Anhieb, bereits auf der Taxifahrt vom Flughafen durch die Vorstädte war ich sehr angetan, das hat man ja selten bei Vorstädten.

    Wissen und Schönheit  Weisheit und Pracht 

    Ich möchte eure Rücken streichelnDas Trinity College und seine Bibliothek sind einfach fantastisch, selbst wenn man die Bücher nicht anfassen und auch nur wenige Titel lesen kann. Es gibt einen Lesesaal, möglicherweise hätte man da sogar eine Chance. Aber es reicht schon, diese geballte Weisheit und Schönheit optisch aufzunehmen. Erstaunlicherweise gab es kein Gedrängel, wohl, weil die Jugendgruppen doch eher schnellen Schrittes durch die heiligen Hallen eilen. Ich dagegen würde gern dort einziehen.

     


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  • HassbotschaftIm Nachspann zur brutalen Ermordung von Niklas lese und höre ich jetzt immer wieder Berichte über Bad Godesberg, was mir natürlich extrem auffällt, weil ich dort lange gewohnt habe und in den letzten Jahren nur selten etwas in der Zeitung oder im Radio vernommen habe.

    Der Tenor ist jetzt immer: Seit die Botschaften und Ministerien weg sind, ist es hier viel unsicherer geworden. Das mag sein, denn früher wimmelte es von Polizei und sonstigem Sicherheitspersonal, das war weit entfernt von Normalität. Unterschwellig wird auch vermittelt, hier herrschten jetzt islamische Jugendgangs, IS-Anhänger und vermummte Araber aller Art.

    Ist das ein Ort für Trauer oder für für Rache?Heute lese ich in der FAZ: "Als Bad Godesberg das feine Diplomatenviertel war, ließ sich gut von Multikulti schwärmen. Dann wurde ein junger Mann totgeprügelt. Viele haben nun Angst und fühlen sich fremd in einem Ort, in dem die Burka das Stadtbild prägt." Zum Beweis ein eigenartiger Ausschnitt eines eigenartigen Schnappschusses von der Ecke Bonner Straße Aennchenplatz, so gewählt, dass die Burkafrau gut zu sehen ist, die andere junge Frau fast hinter einem Parkautomaten verschwindet, allerdings schafft es ihr nackter Knöchel doch noch ins Bild. Ansonsten ist der Ausschnitt so gewählt, dass der Hauseingang trostloswirkt und man arabische Schrift sieht. Die z.T. teuren Autos und Läden an der Stelle sieht man nicht.

    Ich war kürzlich dort und fand es ziemlich wie früher, allerdings gerade an dieser Ecke noch einen Tick schlimmer, weil extrem ausgebaut für Autoverkehr. An der Stelle hat mich mal fast ein Bus überfahren, als ich mit dem Fahrrad unterwegs war. Und das mit voller Absicht, vier Räder waren da immer schon im Vorteil. Irgendwelche alten Häuser sind wohl auch plattgemacht worden für neue Glaspaläste.

    Burkas rechts im Bild: Privatpatientinnen und KundinnenUnd die Burkas, ja, die gab es auch früher schon. Allerdings waren sie den Godesbergern immer hochwillkommen, genauso wie die Araber mit weißen Gewändern und Kopfbedeckungen, weil sie viel Geld aus den Golfstaaten nach Godesberg brachten. Und wie ich selbst erleben konnte, tun sie das immer noch. Als ich durch die Fußgängerzone lief, waren vor mir zwei Burkafrauen unterwegs, die dann auch in die Parfümerie Rüdell gingen, wo man Kundinnen und Kunden seit jeher in Arabisch und Englisch bedient, wenn sie das wünschen, weil sie unter der Burka eine goldene Kreditkarte bei sich tragen. In der Parfümerie ging es jedenfalls munter zu beim Abrechnen mit großen Summen arabischer Kunden, ich konnte so gerade noch das Gesicht wahren mit einer Flasche Un jardin sur le Nil. Gut gewählter Name von Hermes.

    Arabische KücheAls ich in den 90er Jahren in der Friedrich-Ebert-Straße gegenüber vom Stadtpark in Godesberg arbeitete, hatte dort die private Augenklinik Dardenne eröffnet. Das war ein weiterer warmer Geldregen für Godesberg, denn die Patienten aus den Golfstaaten kamen mit großem Gefolge. Und was tun gelangweilte reiche Araber den ganzen Tag? Einkaufen, genau. An den Informationen in arabischer Schrift in allen Läden störte sich da niemand, genauso wenig wie am Rest der arabischen Infrastruktur. Dabei konnte doch auch schon damals niemand glauben, dass in der König Fahad Akademie nur Toleranz und Weltoffenheit gelehrt wurde.

    Arabischer PartyserviceAch ja, auch die unterprivilegierteren Araber gab es bereits in den 80er und 90er Jahren, sie kamen allerdings nicht aus den Golfstaaten, sondern aus dem Norden Marokkos, arbeiteten bei der Müllabfuhr und bei Haribo, wo ich auch in den Semesterferien arbeitet und zum ersten Mal mit Marokkanern Bekanntschaft machte. Da war mir noch nicht klar, wie groß der Unterschied zwischen Norden und Süden in diesem Land ist. Einige hatten auch die Kultur des Kiffens aus ihrer Heimat beibehalten und engagierten sich im Drogenhandel.

    Diese Menschen wohnten dann nicht im Villenviertel, sondern meist entlang der Bahnlinie, zum Beispiel in der Paul-Kemp-Straße. Ich war dort manchmal zu Besuch und habe den Geruch der muffigen Hausflure, gewürzt mit gegrillten Sardinen und Männersocken, immer noch in der Nase.


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  • Auf dem Dach der BundeskunsthalleAuf den 21. Mai in Bonn hatte ich mich schon lange gefreut. Mal wieder Orte besuchen, an denen ich mal gewohnt oder studiert habe, Freunde und Bruder treffen und natürlich eine wunderbare Ausstellung über Fürst Pückler in der Bundeskunsthalle besuchen. Der Dachgarten mag keine Reproduktion Pücklerscher Gärten sein, schön ist es aber trotzdem, dort zwischen Blumen zu spazieren und in Augenhöhe auf den Post-Tower und das UNESCO-Gebäude zu schauen.

    Die Ausstellung war in der Tat sehr sehenswert, auch das Treffen mit lieben FreundInnen und Bekannten tat gut, schade nur, dass eine fehlte, weil sie zur Zeit eine anstrengende Behandlung durchmacht.

    Der gute Bruder verbrachte den Tag allerdings auf dem Flohmarkt in der Rheinaue, das wäre in der Tat auch für mich ein Highlight wesen, aber man kann nicht alles haben. Die Rheinaue ist schon Tagesprogramm, auch wenn man nichts verkauft. Und traditionell scheint die Sonne am Flohmarktsamstag, keine Ahnung, wie Bonn das hinkriegt. Nach dem Wochenende kann man am Sonnenbrand meist erkennen, wer auf dem Flohmarkt war.

    Abends machte ich noch einen Abstecher nach Bad Godesberg, wo ich zweimal im Villenviertel gewohnt habe. Gerade um die Ecke von der Dürenstraße stieß ich dann auf den Ort, an dem kürzlich ein Jugendlicher getötet wurde, eine sinnlose Brutalität, die wohl viele Menschen schockiert. An der Stelle habe sie Blumen, Kerzen und Briefe abgelegt, die Eltern stellten ein Holzkreuz auf. Genau an diesem Samstag, auf den ich mich lange gefreut hatte, wurde Niklas beerdigt.

    General Anzeíger vom 21.5.16


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  • Warum nicht mal eine Razzia mit kleinem Aufwand und großen Ergebnissen? Immer wieder steht Kranenburg, womit in der Regel Nütterden gemeint ist, in der Zeitung, weil man illegale Bordelle oder riesige Cannabisplantagen findet. Da könnte man sich doch einfach mal auf den Dorfplatz stellen und nachfragen, wo sich vermutlich eine Suche lohnt.

    Heute liest man, dass in Rotterdam in einem Container Umzugskartons mit Kokain im Wert von 100  Millionen Euro gefunden wurden, adressiert an einen Empfänger in Kranenburg. Ich bin mir sicher, dass der Ortsteil Nütterden gemeint ist.

    Morgen fahre ich wieder hin, ein bisschen Nervenkitzel ist doch ganz angenehm. Ich sollte auch nicht mehr über Duisburg lästern, um die Kollegen zu ärgern, die dort wohnen. Duisburg versteckt sich wenigstens nicht hinter harmlosen Fassaden und ländlicher Spießigkeit.

    So, nun ist es raus. Diesmal ist Nütterden unschuldig. Die Umzugskartons mit Kokain sollten nach Zyfflich gehen. Der Empfänger ist ein Niederländer, der seit kurzem dort wohnt. Und der keineswegs verhaftet wurde. Spannende Geschichte.


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