• Madeira: Best Irish Pub

    Während Ildikoo sich endlich den Traum erfüllte, nach Emden und an die Nordsee zu fahren, den Pilsumer Leuchtturm zu besuchen und in ostfriesischer Gemütlichkeit zu schwelgen, hatte ich mich für eine Insel im Atlantik entschieden im festen Glauben, dort würde es deutlich kühler sein als in Deutschland, wo dieser Sommer regenlos zwischen 30 und 40 Grad verharrt. Na ja, vielleicht war es ein bisschen kühler und es wehte zuweilen ein Lüftchen, aber eigentlich war es auch auf Madeira heiß. Allerdings war es dort grün und abends zogen Wolken über den Bergen auf, die sich dann während der Nacht in die Levadas ergossen, das ausgeklügelte traditionelle Bewässerungssystem der Insel.

    Best Madeira Wine  Best Champagne  Best postcards 

    Jetzt hat die gute Idikoo sogar ihren Blog mit Bildern aus Ostfriesland versorgt und verlangt von mir, dass ich auch etwas über meine Reise schreibe. Nun denn.

    Quinta bei NachtBest CiderMein Hotel in Funchal war ein altes Herrenhaus, die Quinta Perestrello, zehn Fußminuten vom Stadtzentrum entfernt und zur anderen Seite hin an der Estrada Monumental, wo sich zahlreiche Läden und Restaurants befinden. Dort liegt auch das Hole in One, das zu meinem Lieblingspub wurde, weil es dort so wunderbaren Cider gab.

    Best Irish Pub  Best French Fries   

    Mein erster Abendspaziergang führte die Estrada Monumental hinunter, zuerst an einem kleinen Supermarkt vorbei, der Postkarten für 25 Cent verkaufte, aber auch Champagner für 179,95 Euro. Natürlich gab es auch Madeirawein in diversen Preisklassen und Perrier, die beiden wichtigsten Bedürfnisse konnten also jederzeit gestillt werden. Postkarten und Sprudelwasser, was sonst. Tanz mit Aluhut
    Danach sah ich noch diverse nette Restaurants, in einem gab es Folkloretanz und ich bemerkte zum ersten Mal die traditionellen Trachten mit den eigenartigen Mützen, die aussehen wie bestickte Aluhüte.
    Verpasste GelegenheitDort entdeckte ich auch den Laden, in dem Korktaschen und -täschchen im Angebot waren, leider habe ich mich beherrscht und keine Taschen gekauft, auch später nicht. Am Schluss blieb ich dann beim Cider im Pub hängen. Voilà ma chère, Funchal versus Emden, Atlantik versus Nordsee, Pool versus Watt, Ronaldo versus Otto, il n'y a pas de gagnante.


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  • Commentaires

    1
    Mardi 14 Août à 21:06

    Gracias, carida!  Und in wie vielen Museen warst du, vor oder nach dem Cider?  Ich will alles wissen ;-)  

     

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