• Tot ist für immer

    Tod ist kein SpielAmok, Terror, Beziehungstat, Brandstiftung, Rache, politische Säuberungen, was macht das schon noch für einen Unterschied, wenn psychisch Gestörte und ideologisch Vernagelte ihre Mordlust an anderen Menschen auslassen? Wenn für ein überhöhtes Ego einzelner Männer (!) Familien, Freundeskreise, Schulen und sogar ganze Länder ins Unglück gestürzt werden? Auf die Absurdität der jeweiligen Motivationen muss man auch nicht mehr hinweisen, vielleicht wäre es aber ganz tröstlich, sich ab und an zu vergewissern, dass man auch Menschen antrifft, die weder bewaffnet noch in psychiatrischer Behandlung sind und die keinem anderen den Tod wünschen wegen deren / dessen Herkunft, Haut- und Haarfarbe, Geschlecht, Kleidung, Religion, sexueller Orientierung, Essgewohnheiten, Fußballpräferenzen oder Vorgartengestaltung. Und dann denke ich, es sind doch die meisten, Normalität ist normal. Setzt sie sich aber am Ende auch durch?

    Was ist denn mit der ganz normalen Tötungshemmung? Mit Empathie und Mitleid? Mit der eigenen Lebenslust? Sind die Täter durch Ballerspiele oder Filme so abgestumpft, dass sie nicht realisieren, dass hier echte Menschen sterben und dass darin der große Unterschied zur Fiktion besteht?

    Die Realität hat mich mal wieder überholt. In Japan hat am 25. Juli ein junger Mann neunzehn Behinderte in einer Einrichtung im Schlaf erstochen, einfach nur, weil sie behindert waren.


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