• Überlebt

    Gestern Abend begannen meine Herbstferien, genau um 21 Uhr. Gutgelaunt fuhr ich von der Schule nach Hause und kam durch die Herzogstraße, die zu der Zeit eigentlich ganz angenehm zu befahren ist, während sich dort morgens hunderte von SchülerInnen zu Fuß und zu Fahrrad tummeln, man muss höllisch aufpassen, dass einem keine und keiner vors Auto springt. Und KollegInnen möchte man ja auch nicht überfahren. Gestern Abend jedoch bot sich ein ungewöhnliches Schauspiel, die Polizei hatte ein größeres Quadrat abgesperrt und alle Ecken mit Wagen gesichert, es standen zahlreiche Polizisten dort, vielfach in schwarzen Uniformen. Zuerst dachte ich, man hätte vielleicht eine Bombe gefunden, alte oder neue, aber dann hätte man ja nicht durch die Straße fahren können.

    Wie ich dann bald erfuhr, hatte sich dort ein heftiger Familienstreit ereignet, die Polizei wurde gerufen, weil ein Mann völlig ausgerastet sei. Als die Polizei kam, die übrigens nur eine Minute entfernt ihre Hauptwache hat, griff der Mann mit einem Hammer an und wurde durch den Schuss aus einer Polizeiwaffe schwer verletzt. Ich las gerade in einem befreundeten Blog etwas über Notwehr, das war es wohl hier. Der Verletzte kam ins Krankenhaus, aber warum blieb das Polizeiaufgebot danach bestehen? Gibt es in der Familie vielleicht noch mehr waffentaugliche Haushaltsgeräte und Werkzeuge? Man wird es erfahren, in Bocholt bleibt nichts unentdeckt.

     Sortiment eines Haushaltswarenladens in Bremen


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  • Commentaires

    1
    Caromba
    Vendredi 25 Octobre 2019 à 13:26
    Der neue Roman von Jo Nesbø trägt den Titel Das Messer. Ich habe einen Auszug gehört, ich habe Lust, ihn zu lesen
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