Par karinkornelia
Der November ist ein schauriges Ding zwischen dem goldenen, fruchtbringenden Oktober und dem weißen, winterlich-weihnachtlichen Dezember.
Eingeleitet wird er mit Halloween, dem Vorabend zu Allerheiligen, und ab da geht es munter weiter mit den Friedhofsspaziergängen im Nebel. 
Ich mag den November, finde ihn so herrlich unkitschig, man gönnt uns eine Pause zwischen Federweißem und Glühwein, Weinfesten und Weihnachtsfeiern.
Man kann seiner Melancholie frönen und sich auch mal eine temporäre Depression oder gar Todessehnsucht gönnen.
Ich beneide niemanden, den sein Heimatklima im November zu Sonnenschein und Regenfreiheit zwingt. Mein niederrheinisches Heimatklima dagegen liefert die perfekte Kulisse zur dreißigtägigen Inszenierung des Stücks "November".
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