Par karinkornelia
Nachdem ich jetzt weiß, dass Philipp mit einem L geschrieben wird, habe ich mich mal kundig gemacht, wer denn sein Namenspatron ist. Und ich finde, das klingt richtig gut. Kein Märtyrer mit abgeschlagenen Körperteilen und tiefen Brandwunden, sondern ein rundum glücklicher Mensch. Es gibt noch einen Hl. Philipp Neri, Italiener, und auch der führte ein glückliches und erfülltes Leben.
Der andere Philipp war ursprünglich Engländer, lebte dann in Rom und schließlich in Zell an der Mosel, wo er sich viel damit beschäftigte, Obstbäume zu pflanzen und sich mit den Häschen zu unterhalten. Man nennt ihn deshalb auch Philipp von Zell. (Nicht wegen der Häschen, aber das finde ich auch gut, also von mir kein Teddy für Klein-Philipp, sondern ein Häschen.) Er ist Schutzpatron der Universität von Heidelberg und in der Aufgabenverteilung der katholischen Kirche ist er Patron bei Kinderwünschen und gegen Diebstahl und Regen. Sein Feiertag ist der 3. Mai.
Und wenn ihr mal einen Wochenendausflug mit Kinderwagen machen wollt, könnt ihr daraus sogar eine Wallfahrt machen zur Wallfahrtskirche St. Philipp von Zell.
Eine besonders dringende Frage ist inzwischen auch geklärt, die nach dem zweiten Vornamen. Es ist Alexander.
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