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Auch manches Frauenbild von Stein liegt hier, unkrautumwuchert in dem hohen Grase; Die Zeit, die schlimmste Syphilis, hat ihr geraubt ein Stück der edlen Nymphennase.

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Heiliger Antonius, waaas?

Eigentlich sollten mich die Infektionszahlen im Kreis Borken vorrangig interessieren, weil ich dort wohne und arbeite, aber im Grunde habe ich dort alle menschlichen Kontakte auf ein Minimum reduziert, was im Lockdown und während der Ferien hervorragend funktionierte. Jetzt hat die Schule wieder begonnen mit vollbesetzten Klassen, da ist es auch schon egal. Wir spielen russisches Roulette und tun so, als könnte ein Tuch vor der Mündung die Kugel bremsen.

Joseph Beuys Gesamtschule

Mich persönlich interessiert überwiegend die Entwicklung im Kreis Kleve und besonders in der Gemeinde Kranenburg, weil dort meine Mutter wohnt, die schon allein altersbedingt eine Risikoperson ist. Ich gehe regelmäßig für sie einkaufen und erledige dabei auch meine eigenen Einkäufe. Zudem versuche ich, ihre Umgebung coronafrei zu halten, bisher hat es zum Glück gut geklappt.

Mitte März habe ich begonnen, die Zahlen von der Seite des Klever Gesundheitsamtes für den Kreis Kleve zu archivieren. So habe ich einen Überblick über die Entwicklung des Infektionsgeschehens, Dunkelziffern ausgenommen. Nach dieser Statistik trat der erste bekannte Fall in der Gemeinde Kranenburg am 25. März 2020 auf:

Am heutigen Mittwoch, 25. März 2020, 15.30 Uhr, liegen dem Kreisgesundheitsamt insgesamt 162 bestätigte Corona-Infektionen vor. Davon sind 13 in Bedburg-Hau, 5 in Emmerich am Rhein, 18 in Geldern, 5 in Goch, 20 in Issum, 13 in Kalkar, 16 in Kerken, 15 in der Wallfahrtsstadt Kevelaer, 7 in Kleve, 1 in Kranenburg, 12 in Rees, 3 in Rheurdt, 17 in Straelen, 2 in Uedem, 4 in Wachtendonk und 4 in Weeze. In Klärung befinden sich 7 Meldungen. Von den insgesamt 162 bestätigten Corona-Fällen befinden sich 5 Personen im Krankenhaus. Leider muss mit dieser Mitteilung auch der erste Todesfall einer mit Covid-19 infizierten Person aus dem Kreis Kleve bekanntgegeben werden. Es handelt sich um einen 72-jährigen Mann aus Goch.

Früher war das die RealschuleIm März noch beängstigend, erscheinen einem die Zahlen heute geradezu niedrig. Inzwischen sind im Kreis Kleve 37 Menschen gestorben, in der Gemeinde Kranenburg stieg die Zahl der Infizierten auf 12 an, wo sie sich lange hielt, bis an diesem Donnerstag auf einmal 14 genannt wurden. Eigentlich müssten es 15 sein, wie ich gerade bei der Lektüre der Rheinischen Post feststelle, aber vermutlich ist der letzte Fall erst nach Freitag festgestellt worden. Am Wochenende gibt es keine Zahlen.

Die Kirche im DorfDiese neuen Zahlen betreffen nicht nur Kranenburg, sondern ganz konkret unser Dorf Nütterden. Eine Mutter mit sechs Kindern hat bisher zwei ihrer Schulkinder angesteckt, die dann am Mittwoch nach Kleve in die Gesamtschule bzw. Realschule gingen. Drei andere Kinder besuchen in Nütterden die Grundschule und den Lebensquelle-Kindergarten, inzwischen wurde eines der kleinen Kinder auch positiv getestet und die Kita vorerst geschlossen.
Da Nütterden ein Dorf ist, werden dort wohl auch alle wissen, um wen es sich handelt. Ich bin nicht ins Dorfgeschehen eingebunden und tratsche auch nicht mit den Nachbarn, damit sollte ich aber dringend anfangen, es könnte interessant sein.

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K
Die arme Bernadette hatte auch eine Lernschwäche. Ich besitze immer noch so eine Marien-Plastikflasche, in die ich Lourdes-Wasser abfüllen könnte, der Glaube versetzt Berge. Und wie ich heute erfahren habe, hilft Gottvertrauen gegen Corona. Lies mal die Beschreibung der Kirche, noch besser als der Bahnhof von Roubaix: "Die Kirche in Nütterden könnte man im weitesten Sinne als neugotisch bezeichnen." https://www.antonius-kranenburg.de/kirchen-einrichtungen/kirche-kapellen<br /> Und ich denke immer noch, dass sie uns jahrelang den falschen Antonius untergejubelt haben.<br />  <br />  
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S
Chantal und ich danken dir
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