Par karinkornelia

Seit es rattenkalt geworden ist, finde ich es hier auch nicht mehr so schön. Also auf nach Nizza, inzwischen ist es schon das dritte Mal, dass wir am Ende des Wintersemesters an die Côte d'Azur fliegen, um die neu erworbenen Fremdsprachenkenntnisse zu erproben.
Irgendwie ist es lustig, den Kindern vom Lande beim Staunen zuzusehen und sich daran zu erfreuen, dass man im Schnee nach Düsseldorf fliegt und sich am Flughafen in Nizza die Kleider vom Leib reißen muss. Leider war es dieses Jahr auch in Nizza nicht so warm wie sonst, aber der Temperaturunterschied betrug doch um die 20 Grad.
Morgens in Bocholt hatten wir einen Verlust zu beklagen, eine Studierende hatte das Semester wegen ihrer extremen Abwesenheit im Unterricht und bei Klausuren nicht geschafft und mochte nicht mitfahren.
Im Flugzeug musste niemand ausgerufen werden, keiner begann dort schon mit dem Alkoholkonsum, also alles bestens.
Auch der Himmel über Nizza war azurblau, niemand meckerte übers Zimmer, und außer zwei Schnarchnasen, die nicht zugehört hatten, wann wir in die Stadt gehen wollten, kamen alle mit.
Leider war die erste Nacht nicht so ruhig wie der erste Tag, weil es den Studierenden nicht beizubringen war, wie man Türen mit Hilfe der Klinke schließt. Meine Kollegin hörte also nachts jedes Knallen, ich dagegen bin im Schlaf immun gegegn Hintergrundgeräusche und konnte den nächsten Tag frisch und erholt beginnen.
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