Ferien sind einfach nur schön. Beim Frühstück gemütlich Zeitung lesen, natürlich online. Und sich die Zeit nehmen, das Sommerloch zu genießen.
Eine Krefelder Schülerin verklagt ihr Gymnasium, weil sie das Geld für eine ausgefallene Klassenfahrt zurück haben will. Der ganze Artikel liest sich wie eine Geschichte der Inkompetenz. Mich bestärkt er besonders in meiner Einstellung, nie eine Kursfahrt mit dem Bus durchzuführen.
Eine kanadische Studie hat ergeben, dass Benutzer des Internet-Explorers einen niedrigeren IQ haben als die Nutzer anderer Browser. Unklar bleiben die wissenschaftliche Methodik und die Frage, ob das Ergebnis nur für Kanada gilt oder weltweit. Aber ich stell mir besser keine Fragen, schließlich gehöre ich zur Masse der Dummbeutel mit Explorer.
Sowieso tobt im Internet ein erbitterter Krieg, den vermutlich China gewinnen wird. Nutzer mit hohem IQ schützen sich wohl am besten mit Programmen von McAffee. Von denen stammt nämlich die Studie. Und ich dachte, die wären längst im gleichen schwarzen Cyberloch verschwunden wie der Netscape Navigator.
Die Kanadier nutzen die Saure-Gurken-Zeit, um ihre eher einfach gestrickten Studien mit platten Ergebnissen in die Presse zu bekommen, was ihnen auch nicht schlecht gelingt. Ein Psychologe der Universität Toronto hat die Unterschiede zwischen Viellesern und Nichtlesern studiert und kam zu dem Ergebnis, dass Leser fiktiver Literatur kommunikativer sind und sich besser in andere hineinversetzen können.
Meine persönlichen Studien haben übrigens ergeben, dass Menschen, die Bücher lesen, auch einen höheren IQ haben. Weitere Studien werden sich mit Ursache, Wirkung und Wechselwirkungen dieses Phänomens beschäftigen. Zudem steht noch eine Studie über die Wirkung des Internet-Explorers auf Romanleser an.