• Ein Sommer in der Provence

    "Ein Sommer in der Provence" ist ein Film mit Jean Reno, in dem auch die provençalische Landschaft mitspielt. Ich würde die Provence auf jeden Fall für einen Oskar nominieren und immer wieder dieses herrliche Freiluftkino besuchen.

    In diesem Jahr habe ich meinen Urlaub dort in Caromb begonnen und bin dann mit dem Zug noch ein bisschen herumgefahren. Da ich von der Reise genügend Fotos für den ganzen Winter mitgebracht habe, kann ich ja nun gemächlich schreiben und in Caromb beginnen.

    Marché du mardi

    Der Name Caromb basiert auf der Vorsilbe Car-, die Stein bedeutet, in der Tat hat man hier bearbeitete Steine aus prähistorischer Zeit gefunden, die auf einen Steinbruch hindeuten. Auch antike Fundstücke wie eine Apollostatue gibt es, heute ist davon nichts zu sehen, das Städtchen wirkt eher mittelalterlich. Was für mich zuerst ins Auge fällt, ist die schöne Zufahrtsstraße aus Richtung Carpentras, wo sich der nächste Bahnhof befindet. Dann der Beffroi, der Glockenturm mit seiner filigranen Spitze, die Kirche Saint Maurice, der Blick auf den Mont Ventoux und die alten Häuser mit ihren dicken Steinmauern, in denen es auch in der größten Hitze kühl bleibt. Der Ort hat nicht ganz 4000 ständige Einwohner, dennoch fallen die Touristen nicht wirklich auf, hier ist man doch weit weg von chinesischen Reisegruppen, die sich eher im nahegelegenen Avignon vergnügen.

    Blick aus der ersten Etage auf den Beffroi


    Eine kleine Gratiswerbung für meine liebe Freundin Ildikoo, bei der ich wohnen konnte: Ihr Haus ist für Touristen zu vermieten, groß genug für sechs Leute mit mehreren Schlafzimmern, zwei Duschen, Toiletten, einer großen Küche, riesigem Wohnzimmer und einer Dachterrasse, auf der man auch sehr schön sitzen und über die Landschaft blicken kann. Und man wohnt hier viel günstiger als im Hotel, sogar schon bei zwei Personen. Ich durfte umsonst im kühlen Parterre wohnen, der einzigen Etage, in der man keinen  WLAN-Empfang hat, wo es aber richtig angenehm ist, an den ganz heißen Tagen haben wir uns unten in die Halle gesetzt und die Haustür geöffnet, um auf die Gasse vorm Haus zu sehen. Viele Menschen kommen da nicht vorbei, aber man fühlt sich doch mitten im Geschehen. Dazu ein Glas Ventoux, perfekter Abend!


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  • Commentaires

    1
    Mercredi 14 Août à 21:23

    Vielleicht ist der Herr Vorsitzende ja auch spitzfindig genug und kann eine Beziehung herstellen, so dass wir uns hier treffen können. Man könnte den gleichen Wein anbieten, den auch Rahel und Karl August getrunken haben? 

     

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