• Und schon wieder Advent, Weihnachten scheint unaufhaltsam.

    Interessant, wie in meinem Adventskalender von Jahr zu Jahr das Wetter wechselt, mal Schnee, mal Sonne, mal Regen Ende November. Heute ist es grau, ein bisschen regnerisch und vor allem stürmisch. Im Garten und in der Natur blüht und grünt es sogar noch, aber die Häuser sind mehr und mehr weihnachtlich dekoriert.

    Schöner ScheinGestern habe ich eine kleine Reise nach Grevenbroich via Kleve und Nütterden gemacht. Eigentlich dachte ich, die Weihnachtskitscher in Grevenbroich würden mir das Bildmaterial zum ersten Advent liefern, sonst ist ihr Balkon gegenüber von Philipps Kinderzimmer immer ein Eldorado von Blinklichtern und Figuren, aber sie lassen es diesmal dezent angehen mit einer farblich changierenden Lichterkette.

    Mein Foto fand ich dann am Klever Berg, stark erleuchtet, aber doch noch geschmackvoll. So geht das.

    Auf der Hinfahrt habe ich übrigens die A3 genommen und einen seltenen Anblick erlebt. Direkt neben der Autobahn kurz vor Emmerich standen mindestens zehn Störche auf einer Wiese. Das sind Momente, wo ich kurz überlege, auf dem Seitenstreifen anzuhalten. Ich war aber nicht so mutig wie der Mensch, den ich später mitten auf der A57 gesehen habe, wie er an der Mittelleitplanke auf eine günstige Gelegenheit wartete, auch die zweite Fahrbahn zu überqueren.


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  • Schloss MoylandDas Unterhaltsamste an diesem Samstagabend vor dem 3. Advent war der Weihnachtsmarkt von Schloss Moyland. Alle Jahre wieder pilgern wir mit den üblichen Verdächtigen dorthin, und so war es auch dieses Jahr geplant. Hat aber nur bedingt geklappt, denn eine Dame hatte Familienbesuch und meinte, man würde sich sowieso auf dem Markt treffen (nein!), eine reiselustige Kölnerin fühlte sich nicht gut, so erging es auch einer Bocholter Freundin, die sich später aber doch aufmachte. WeihnachtsmarktNur war sie bereits wieder auf dem Heimweg, als ich ihre SMS las und zurückrief. Vermutlich hat sie im Stau schon den Entschluss gefasst, sich den Stress nicht anzutun. Tatsächlich, nach einigen Jahren ohne Stau war die Wartezeit mal wieder unangenehm lang. Dabei hatte man die Parkplatzgebühren, die zu diesen Zuständen führten, vor langer Zeit abgeschafft und durch ein Eintrittsgeld ersetzt. Aber es war Samstag, lange Öffnungszeit, kein Regen, kein Wind, nicht zu kalt, und in den letzten drei Tagen hatte sich wegen des Wetters vermutlich keiner auf den Markt getraut. So waren sie also alle gleichzeitig hier, kamen zum Teil von weit her. Nach Stau, Parkplatzsuche, Gedrängel und Geschubse war es dann aber doch sehr schön, und je weiter man in den Park ging, wurde es immer schöner. Dort gab es dann auch eine Bühne, irische Musik und Kakao. Gekauft habe ich mal wieder Karten und Exlibris, the same procedure as every year.Kunst, Handwerk und Glühwein

    Unterhaltsam war auch das Radioprogramm auf der Heimfahrt, WDR 2 beglückte mich mit einer satirischen Sendung. Anlässlich des Klimatreffens in Lima gab es dort ein Interview mit dem Klima, am Schluss meinte das Klima, es müsse jetzt gehen, weil es noch "Wetten dass ..." sehen wollte. Das wäre ja nun auch das letzte Mal, schade, es (das Klima) hätte dort gern mal mitgemacht, als Wetter. Eintritt 5 €Hahaha, als Wetter, Sie verstehen? Das Klima war ein echter Scherzkeks. Aber so wusste ich, dass heute diese Sendung zum letzten Mal lief. Und obwohl ich sie eigentlich langweilig finde, wollte ich mir doch mal ansehen, ob Markus Lanz auch diese finale Folge verbaselt. Na ja, die Sendung lief schon seit drei Stunden, ich habe nur eine Wette gesehen, haben die es echt geschafft, bis ca. 23 Uhr nur drei Wetten zu spielen? Wie auch immer, es war unspektakulär, provinziell und einfallslos, halt wie immer. Markus Lanz quatschte immer noch in den Beifall und versuchte, das Publikum zu übertönen, wie ein hilfloser Lehrer eben. Aber ein Spruch wird mir im Gedächnis bleiben als das Wort zur Weihnacht. Wotan Wilke Möhring (was ein Name!) verlor seine Wette und sollte dann in Weihnachtsmannverkleidung dem Wettkönig seinen Preis überreichen. Er fragte, ob er auch eine Peitsche bekäme, um die nicht so Braven zu bestrafen. So ähnlich jedenfalls. Woraufhin Markus Lanz ihn belehrte, das mache doch der Knecht Ruprecht. Er sei wohl nicht besonders bibelfest. Ich könnte mich jetzt noch wegschmeißen, der Weihnachtsmann und Knecht Ruprecht gehören doch in die Weihnachtsgeschichte wie Monty Python und Brian.


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  • Heute Abend fand ich diese entzückende Email im Posteingang, hatte da etwa der Spamfilter einen Glühweinrausch? Nun, jetzt ist Olesia mitsamt ihrer Domän blockiert, ich erwarte nämlich keine weiteren Mails aus Bulgarien. Trotzdem kann man doch nicht einfach herzlos löschen.

    So ein zuckersüßes Lächeln, sicher muss Olesia nicht lange auf den passenden Mann warten, der vollständig resistent ist gegen Rechtschreib- und Grammatikfehler.

    Aber was will sie ihm eigentlich mitteilen? Dass sie ganz normal laufen kann? Dass dies eine Kunst ist? Dass sie zu dumm ist, den Google-Übersetzer zu benutzen?

    Reply me email!

    Liebesgrüße aus Sophia  

     


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  • Mein Briefkasten wird zum Adventskalender, wie schön. Auch schön ist das Wetter, sonnig und deutlich über Null. Mein Blogeintrag vor einem Jahr sah da ganz anders aus, nämlich kalt und verschneit.

    Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

      

    Advent, Advent, ein Lichtlein brennt     

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  • AdventskalenderHeute war Fachkreissitzung Französisch in Bonn. Auf dem Weg zum Institut Francais gab es noch einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.

    AdventskalenderBeethoven steht ruhig und schneebedeckt mitten im Trubel.


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  • AdventskalenderDer erste Adventsmontag bringt schon richtige Weihnachtsstimmung mit sich. Es schneit den ganzen Nachmittag und Abend, Verkehrschaos entsteht sofort.

     


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  • Adventskalender1. Advent, auf einmal ist es richtig kalt geworden, ein bisschen Schnee und Eis geben dem ganzen bereits eine weihnachtliche Note. Aber sogar Rosmarin und Salbei kommen damit klar, wie schön. Ohne Socken geht es nicht mehr, und heute brauchte ich sogar meine warmen Handschuhe.

     

    Ab jetzt ist es nicht mehr geschmacklos, Spekulatius und Dominosteine zu kaufen, die ja leider schon seit September in den Läden liegen.

    AdventskalenderHeute war ich auf dem Klever Weihnachtsmarkt, den ich irgendwie größer, schöner und interessanter in Erinnerung hatte. Heute jedenfalls war der Markt fest in niederländischer Hand.

     


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