• Weihnacht im wilden Westen

     

     

    Wahlpflichtfach Französisch an der Abendrealschule, für einige mehr Pflicht als Wahl, weil Informatik mangels Masse eingestellt wurde und jetzt alle Französisch machen müssen. Weihnacht im wilden WestenTrotzdem ist die Klasse sympathisch und gutwillig, wenn auch manchmal ein bisschen hyperaktiv. Heute war ich aber ganz begeistert, denn zwei von den Frauen hatten für alle Adventskalender aufgehängt (rot für die Frauen und blau für die Männer) und den Lehrertisch mit einem Gesteck geschmückt. Im Lehrerzimmer in Bocholt dagegen steht nichts, in Borken hat unsere kreative Sekretärin alles hübsch dekoriert.


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  • Commentaires

    1
    Petit Larousse Profil de Petit Larousse
    Vendredi 2 Décembre 2011 à 11:37

    He, das ist das Motto unserer Weihnachts-Les(e)bar 2012!

    Hier ist auch ein netter Adventskalender für Logophile

    2
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Vendredi 2 Décembre 2011 à 11:43

    Und ich gehöre zu den sicherlich nicht ganz vielen Menschen, die "Weihnacht im wilden Westen" gelesen haben. Karl May rocks!

    3
    hdor Profil de hdor
    Vendredi 2 Décembre 2011 à 11:56

    Hej, Petit L., ich habe die ersten zwei "Türken" erfolgreich auf Anhieb geöffnet, mal sehen, wie es weiter geht..

    4
    Petit Larousse Profil de Petit Larousse
    Samedi 3 Décembre 2011 à 10:03

    Schwieriger ist es, das richtige Nümmerchen zu finden. Wie blöd, dass man die anderen Türkenlein auch schon vor der Zeit aufkriegt.

    5
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Samedi 3 Décembre 2011 à 10:27

    Na, das Suchen gehört doch auch bei analogen Kalendern zum Spaß dazu. Aber ich habe gestern auch schon gemogelt und weitere Türen geöffnet. Barbara hat den Kalender sogar auf unsere Schulhomepage gesetzt. Vielen Dank für die Anregung! Übrigens lohnt es sich, auch die falschen oder anderen Antworten anzuklicken.

    6
    Sigrun Profil de Sigrun
    Samedi 3 Décembre 2011 à 23:38

    Ich habe "Weihnacht" von Karl May auch gelesen.... Als ehemaliger May-Fan gehörte das in meiner Jugend zu den Pflichtlektüren.... Meine beiden Lieblingsbücher sind jedoch die fiktiven Länder Ardistan und Dschinnistan.

    7
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 00:34

    Meine Winnetou I und Durch die Wüste. ich mag die Basics.

    8
    Sigrun Profil de Sigrun
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 09:50

    Die Winnetou-Trilogie und die ganzen Wüstenromane habe ich natürlich auch durch und habe sie geliebt. In den Schulferien habe ich mir morgens so einen May-Schmöker von 400 Seiten genommen und bin abends erst ins Bett gegangen, wenn die letzte Seite gelesen war. Und die Basics waren natürlich großartig, aber dann suchte ich nach etwas anderem in seinen Werken, eben auch weitere Romane. Habe auch die süamerikanischen (Schloss Rodriganda, etc...) durch und China ("Der blaurote Methusalem")... die einzigen, die ich nie gelesen hatte, waren die deutschen ("Der Peitschenmüller" etc.)... auch in Südafrika war ich "Auf fremden Pfaden", habe mir "Winnetous Erben" (also the next Generation, von seiner einzigen echten Reise in die USA) durchgelesen und eben auch "Weihacht".... sehr rührend.... May war toll. Aber es war ein Teil meiner Jugend. Ich habe danach nie wieder May gelesen, kann ich irgendwie auch nicht mehr. Als wenn das so eine abgeschlossene Lebensphase gewesen wäre....

    9
    hdor Profil de hdor
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 09:57

    Hallihallo, ich fühlte mich ein bisschen ausgeschlossen, bei euren Karl-May-Gesprächen, aber jetzt fällt mir ein, dass ich Schloss Rodriganda gelesen habe!  Merci Sigrun!

    Und ich war so überrascht, dass es von Karl May war, der hatte doch meiner 9-jâhrigen Meinung nach  nur Bücher  für meinen großen Bruder geschrieben !

    Ich möchte dann doch mal das Weihnachtsbuch von ihm lesen.

    10
    Sigrun Profil de Sigrun
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 10:30

    "Weihnacht" ist eine sehr schöne Geschichte, natürlich mit viel moralischem Anspruch, typisch May eben.... Aber zur Weihnachtszeit lohnt es sich, die zu lesen, wie gestandene Cowboys und Indianer sich am Lagerfeuer in Decken gehüllt versammeln und kollektiv weihnachts-sentimental werden. Ist wirklich schön zu lesen...

    11
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 11:58

    Um der Sentimentalität zu entgehen empfehle ich


    Arno Schmidt: SITARA und der Weg dorthin.


    Für hartgesottene May-Kenner kann das sehr vergnüglich sein. Hildegard, warst du in Bonn mit uns in der literarischen Übung über Karl May?

    12
    hdor Profil de hdor
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 12:33

    ne , nein, njet!

    Damals habe ich nur Schneider-Bücher unter die Lupe genommen ...

    und insgesamt kann ich mich kaum an meine Studienzeit erinnern, nichts hat mich so richtig vom Hocker gehauen, nur Erben, den konnte ich gut leiden !

     

    Und dann das Kustos-Krause-Büro hat mich so beeindruckt, dass ich hier manchmal die Atmosphäre nachempfinde, ohne dass ich was dazu tue , ich bin vielleicht mit Krause wahlverwandt. (schrieb gerade wahnverwandt ;-)

     

     

    13
    Sigrun Profil de Sigrun
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 12:38

    Zu Sitara, ich habe es nicht gelesen, weiß aber von Rezessionen, worum es geht. Ha ha, ja, das hatte ich mir damals als Kind/Jugendliche schon immer gedacht, dass O.S. doch arg (zumindest platonisch) verliebt scheint in W. Die Schilderungen über dessen Schönheit und perfekten Wuchs entsprechen doch nicht den üblichen Beschreibungen, die Männer übereinander abgeben. 

    14
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 12:45

    So ist es, deshalb sind ja auch alle Mädchen in Winnetou verliebt. Von wegen Bücher für Brüder.

    15
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 12:47

    @Hildegard: Krause war scharf, das mit dem Büro krieg ich auch so hin. In welchem Seminar haben wir uns denn getroffen? Romane der Aufklärung? Oder literarische Übersetzung?

    16
    Sigrun Profil de Sigrun
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 12:52

    @Karin: Ich war  nicht in Winnetou verliebt, aber ich mochte den hehren Freundschaftsgedanken. Für mich war diese Freundschaft immer das Ideal aller Freundschaften. Wortloses Verstehen, Treue bis zum Tod, tiefe Liebe und alles schick platonisch..... Das war mein Ideal der Jugend.... War schon früher Idealistin durch und durch. Dank der deutschen Winnetou-Filme war ich auch optisch versaut: ich sah beim Lesen immer Pierre Brice vor mir und der sieht so gar nicht indianisch aus. Lex Barker gefiel mir dann besser, aber nee.... beide konnten mich nicht vom Hocker reißen. Aber durch die Wälder wäre ich gerne mit jedem von denen geritten. Die sind so aufrichtig, ehrlich, zuverlässig, alles Charakterideale, denen ich heute noch nachhänge. Man braucht nix beweisen, das Wort von W. oder O.S. hat auch so Gewicht, einfach weil sie für Ehrlichkeit stehen. 

    17
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 13:01

    Tja, bei mir führte dann vielleicht die gelungene Mischung aus Pierre Brice und Winnetou zur Francophilie und Canadophilie? Obwohl mich die echten Indianer in Kanada dann rein optisch nicht so überzeugten.

    18
    Sigrun Profil de Sigrun
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 13:24

    Unter diesem Aspekt könnte man den Winnetou-Romanen auch rassistische Züge unterstellen, denn in der Tat sieht W. überhaupt nicht typisch indianisch aus. Und weil er nicht die charakteristischen Züge trägt (ausgeprägte Nase, markante Gesichtszüge, dunklere Haut), sondern stattdessen ("edler" Bronzeteint, gerade Nase, sanfte und edle Gesichtszüge....) aufweist, wird er von May so hochgelobt. Das wäre dasselbe, als wenn man Denzel Washington zum edlen Inbegriff des Afroamerikaners erheben würde, weil er eine schmale, gerade Nase trägt und einen schmalen Mund.... Alles, was für die indianische Rasse typisch ist, kommt bei May quasi nicht vor, stattdessen mischt er griechisch-römische, antike Schönheitsideale darunter....

    19
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 14:19

     ausgeprägte Nase, markante Gesichtszüge, dunklere Haut


    Gibt es sicher auch, ich hab eher welche mit relativ platten Gesichtern und Nasen gesehen. Indianer sind den Inuit ähnlich, weil mit ihnen verwandt.

    20
    Sigrun Profil de Sigrun
    Dimanche 4 Décembre 2011 à 14:26

    Ja, stimmt.... gibt wohl solche und solche Ausprägungen, wie auch immer.... aber eben das typisch Indianische gilt bei ihm ja eben nicht als Ideal, sondern das antike Winnetou-Äußere..... nur von einem Grübchen im Kinn war nie die Rede, hi hi, wie die wohl auf Pierre Brice kamen....

    21
    Petit Larousse Profil de Petit Larousse
    Mercredi 7 Décembre 2011 à 09:41

    "Küßliches" Haar nicht zu vergessen - so wörtlich über Winnetou. Aber die Bonner literarische Übung zu Karl May hat damals der heutige stellvertretende Vorsitzende der Karl-May-Gesellschaft gehalten (ich traf ihn gelegentlich auf ALG-Versammlungen), und ich erinnere mich noch gut, wie er die 50 Anmeldezettel über die vielhundertköpfige wartende Menge flattern ließ - ein allgemeines Gebücke und Ellbogengeschiebe war die Folge - Schwester kämpfte gegen Bruder, junge Mütter verkauften ihre Väter - Krause hingegen hat später eine Übung zum literarischen Western gemacht, in deren Ankündigung es hieß, laut Statuten der Friedrich-Wllhelms-Universität habe jeder ordentliche Professor das Recht, im Hofgarten eine Kuh weiden zu lassen!

    22
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Mercredi 7 Décembre 2011 à 14:52

    Wie bin ich denn dann bloß in die Übung reingekommen? Hast du einen Zettel für mich mit gefangen??

    23
    Petit Larousse Profil de Petit Larousse
    Mercredi 7 Décembre 2011 à 18:57

    Keine Ahnung! ICH war nicht dabei... vielleicht bist du einfach zur ersten Stunde reingegangen, irgendwelche Abbröckler gab es ja auch immer.

     

    24
    karinkornelia Profil de karinkornelia
    Mercredi 7 Décembre 2011 à 21:18

    Stimmt, das war meine übliche Strategie. Und doch habe ich das Gefühl, dass ich dort nicht allein war. Aber du nicht, Hildegard nicht, war es wirklich nur Winnetou, der mir Gesellschaft leistete?

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