• Gerade ist mir aufgefallen, dass ich ganz unbedacht ein Produkt gekauft habe, das für Kinder zur Gefahr werden könnte. Achtung! Papiertaschentücher auf dem Kopf können Ihre Frisur beschädigen.Gut, dass Lidl mich vorsorglich warnt. Allerdings bin ich ein Mensch, der mit Piktogrammen nicht so viel anfangen kann wie mit klaren Worten. Wo genau lauert die Gefahr, wenn sich das Kind ein Papiertaschentuch auf den Kopf legt? Hätte man ein Kind gemalt, dem es in Mund und Nase gestopft wäre, dann könnte auch ich die Erstickungsgefahr verstehen. Aber gut, meine Klasse hat ja heute deutlich gemacht, dass auch IKEA-Anweisungen idiotensicher sind, wobei mir da immer der Text fehlt.

    PS: Nun musste mir tatsächlich eine kluge Mutter mit Gespür für die Gefahren, die im Kinderzimmer lauern, das Bild erklären. Nicht das Tuch, sondern die Umverpackung könnte das Kind ersticken. Echt, Lidl, bei dem Produkt, der Zeichnung und der weißen Farbe ist es aber auch missverständlich. Alle anderen schreiben einfach, dass Plastiktüten kein Kinderspielzeug sind. Der Warnspruch aus meiner Kindheit lautete: "Messer, Gabel, Schere, Licht / dürfen kleine Kinder nicht." Das mit dem Licht verstehen kleine Kinder nicht. Und wo sind die Tüten? Gute alte Zeit der Einkaufskörbe und -taschen.


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  • Heute habe ich im Garten die ersten Krokusse gesehen.

    Frühling


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  • Der kleinste IKEA auf KretaIKEA-FahnenDer Gründer von IKEA ist gestorben und Paris steht unter Wasser.

    Ob Ingvar Kamprad wohl in einem Billy-Sarg begraben wird? Vermutlich nicht, denn das Erdmöbel ist eines der wenigen Möbelstücke, die IKEA nie im Angebot hatte. Aber vielleicht hängen die IKEA-Fahnen auf Halbmast.

    Auch Paris geht gerade unter, wobei ich mich wundere, warum erst jetzt. Ich habe mich immer schon gefragt, was denn wohl die eingemauerte Seine bei Hochwasser machen würde. Tja, sie macht es wie alle Flüsse und pfeift darauf, ob man ihr ein bisschen Auslauf mit Wiesen gewährt hat.


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  • HanfmehlInteressante Entdeckungen bei dm in Kranenburg. Ok, ich habe die Gegend immer schon mit Drogen in Fit für den FrühlingVerbindung gebracht aus diversen Gründen. Aber dass man die Zutaten für Haschkekse und das Saatgut jetzt günstig einkaufen könnte, wäre doch erstaunlich. Ist das eine biederbrave Version von Hanf? Nicht so ganz, es hat schon Rückrufe gegeben und empörte Verbraucherschützer, weil ein bisschen zuviel THC in manchen Produkten war und Kinder berauschen könnte. Manche Biomarken geben auch eine Höchstmenge von 15 g Hanfmehl pro Tag an. Aber da ich keine Plätzchen backe und keine Soßen binde, weiß ich auch mit dem Zeug nichts anzufangen, habe es also nicht gekauft. 


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  • Happy BirthdayCrazy Saturday. Wer will schon Samstags zur Schule, aber ich habe es mir selbst ausgesucht, alle Nachschreiber gleichzeitig zu bedienen, ein paar von anderen Kolleginnen kamen dann noch dazu, es war schon voll. Nicht, dass alle gekommen wären. Die Last-Minute-Entschuldigungen werden aber auch immer verrückter.Variationen vom Hai

    Wenigstens wurde es am Abend nett und ich bekam, obwohl nicht ich Geburtstag hatte, ein Kunstwerk geschenkt. Philipp malt, Anna schreibt. Eigentlich malt Philipp immer, meistens Schiffe, gern auch Fische, Dinos und gestern auch komische Menschen.


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  • Das Wetter macht es dieses Jahr echt spannend. Nach dem Sturm von gestern lag heute Morgen Schnee. Später hatten wir dann einen Himmel, der zum Malen einlud. Solche Farbübergänge sind echt schwierig.Shades of Grey

     


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  • Heute tobte sich das Tiefdruckgebiet Friederike über NRW aus, der Sturm war so stark, dass er Lastwagen umwarf, Bäume entwurzelte, Häuser abdeckte und auch einige Menschen tötete oder verletzte. Die meisten Schulen, auch unsere, blieben am Morgen geschlossen, eine weise Entscheidung, wie sich zeigte.

    Meine Nichten und Neffen traf es unterschiedlich, die eine hatte ihre Kinder direkt zu Hause behalten, eine andere war morgens in Berlin in den Zug nach Köln gestiegen, aber in Osnabrück war Schluss, weil die Bahn den Verkehr einstellte. Auf WhatsApp erreichten uns Fotos von der Party, die sich mit Sekt und Tupperdosen-Buffet im IC anbahnte. Irgendwie schaffte sie es dann in Osnabrück, statt eines Hotels auf Bahnkosten ein Taxi nach Köln zu bekommen. Nur Tim hatte es noch ohne Probleme mit der Bahn von Essen nach Düsseldorf geschafft. In Essen hingegen hatten sich die Bäume auf den Weg von Garten zu Garten gemacht, während bei mir nur ein dünner Ast abbrach. Und da erzählen mir die Nachbarn immer, meine Bäume könnten ihnen bei Sturm auf die Hütte fallen. Die Biegsamkeit der Thuja hat sich erneut bewährt.


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